Die Ökonomie – Wir brauchen eine Revolution der Werte

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Die Meldungen über die Verwerfungen in unserem System scheinen in immer kürzeren Intervallen auf uns einzuprasseln.

Die Probleme sind derart groß, dass es mittlerweile einfacher ist, sich die Frage zu stellen, was denn überhaupt noch richtig rennt. Viele Menschen spüren, dass wir uns in einer Sackgasse befinden, aus der wir mit herkömmlichen Methoden nicht mehr herauskommen.

Martin Luther King sagte:

Ich habe jahrelang an der Idee gearbeitet, bestehende gesellschaftliche Institutionen zu reformieren. Etwas Veränderung hier, ein bisschen Fortschritt dort. Doch nun bin ich zu einer anderen Überzeugung gelangt: Ich glaube, man muss die ganze Gesellschaft umstrukturieren. Wir brauchen eine Revolution unseres Wertesystems.

Auch ich bin mittlerweile dieser Meinung.

Ohne eine Revolution, und damit meine ich keineswegs eine gewaltsame (!), ist eine grundlegende Änderung in unseren festgefahrenen Strukturen nicht mehr möglich. Diese Art der Revolution muss eine geistige, eine kulturelle, eine philosophische und nicht zuletzt eine unserer Werte sein, wie M.L. King es bereits in den Sechziger Jahren so schön formulierte.

Ein Spiegelbild unserer inneren Situation ist unsere sogenannte Ökonomie. Setzen wir uns mit diesem Begriff ein wenig näher auseinander. Die Begriffserklärung ist, entgegen der allgemeinen Auffassung, erstaunlich einfach:

Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen.

(Wikipedia)

Der griechische Begriff Ökonomie bedeutet wörtlich übersetzt: Oikos das Haus, und Nomos das Gesetz. Umgangssprachlich wurde das Hauswirtschaft genannt, also das, was man braucht, um einen „Haushalt am Laufen zu halten”.

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