Adolf Holl

KITCHEN TALKS – Adolf Holl zu Gast bei Herbert Gnauer

Adolf Holl war nie ein Angepasster, bis heute sucht er den Dingen auf den Grund zu gehen und mitzuteilen, was er dabei sieht. Als junger Priester und Nachwuchshoffnung der österreichischen Nachkriegskirche schrieb er mitunter Reden für seinen Kardinal Franz König, eine steile Karriere im Klerus schien ihm sicher. Doch dann verfasste er sein erstes Buch „Jesus in schlechter Gesellschaft“. Es geriet zum Bestseller, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und zählte in Südamerika zu den Grundlagen der Befreiungstheologie.

Insbesondere die darin vertretene These, Jesus hätte niemals eine Kirche gewollt, stieß bei seinen Vorgesetzten bis hin zum Pontifex auf wenig Verständnis. Sie wurde zunächst mit Entzug der Lehrbefugnis an der katholisch-theologischen Fakultät geahndet und führte in weiterer Folge zur Suspendierung vom Priesteramt. Doch Holl nahm nichts zurück, lebte fortan als freier Publizist, schrieb zwei Dutzend Bücher, drehte etliche Dokumentationen und moderierte zahlreiche Ausgaben der legendären TV-Diskussionsrunde Club 2.

Die kritische Auseinandersetzung mit Religionen und Glaubensfragen hat Adolf Holl nie aufgegeben. Nicht ohne Ironie schildert er im Gespräch mit Herbert Gnauer einige Stationen seines langen Lebens- und Erkenntniswegs.

Gnauer - Holl-Video

 

 

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Adolf Holl Adolf Holl Idealism Prevails CC BY-SA 4.0
Adolf Holl Adolf Holl Idealism Prevails CC BY-SA 4.0
Gnauer - Holl-Video Gnauer – Holl-Video Idealism Prevails CC BY-SA 4.0
Gnauer - Holl-Video Gnauer – Holl-Video Idealism Prevails CC BY-SA 4.0