Das Championsprinzip mit Andreas Du-Rieux – Gast: Christian Redl (Teil 3)

Gesellschaft

Das neue Format „das Championsprinzip“ mit Moderatorlegende Andreas Du-Rieux zielt darauf ab, von Champions zu lernen. Was macht erfolgreiche Sportler wie Niki Lauda, Lindsey Vonn, Anna Gasser und Hans Krankl aus? Wie schaffen sie es, auf den Punkt ihre beste Performance zu liefern – und wie bereiten sie sich mental darauf vor? Du-Rieux analysiert mit seinen Gästen dieses „Championsprinzip“ und will damit allen Zusehern erfolgreiche Strategien für ihre persönlichen Ziele an die Hand geben.

Wichtig für Freitauch-Weltrekordler Christian Redl ist, dass er im Training NICHT schon jene Leistung abruft, die er für das jeweilige Ziel benötigt, sondern sich nur herantastet. Das heißt: beim Rekordversuch selbst ist ihm klar, dass er etwas erreichen muss, was er davor noch nie geleistet hat. Dieser Druck hilft ihm, sich in der letzten halben Stunde so zu fokussieren, dass er die komplette Außenwelt ausblenden kann. Die andere Variante – im Training schon die notwendige Leistung abzurufen oder sogar zu übertreffen – hat er probiert, ist damit aber gescheitert, weil er sich ohne  Druck nicht genügend fokussieren konnte.

Wie alle Champions hat auch Christian Redl seine Rituale. ZB stellt er die Zeiger seiner Uhr auf 3 Uhr ein und zieht zuerst die linke, dann die rechte Flosse an.

Der Ablauf der Tage vor dem Rekordversuch ist immer gleich: er steht zur selben Zeit auf, isst das Gleiche, taucht zur gleichen Zeit etc. Einzig die Tiefe bzw Länge des Tauchgangs erhöht sich. Der Rekordtag selbst ist dann nur ein weiterer Tag in seiner Routine – mit Ausnahme des Tauchziels.

Im weiteren Verlauf weist Redl noch auf seine Akademie hin. Die dort angebotenen Kurse haben (unter anderem) zum Ziel, etwas zu tun, was man noch nie davor getan hat – und dann etwas zu erleben, was man davor nicht geglaubt hat dass man es erreichen kann. Die daraus gewonnene Selbsterkenntnis kann jeder Mensch sofort in seinem Alltag anwenden, um seine Ziele zu erreichen. Denn das einzige, das zwischen uns und unserem Erfolg steht, sind wir selbst. Er selbst sei das beste Beispiel dafür – und mit ebendiesem will er andere Menschen motivieren, selbst erfolgreich zu werden.

Zu Abschluss des dritten Teils dieses Interviews beschreibt Christian Redl sein persönliches Championsprinzip.

Credits

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CP – 003 – Christian Redl-Teil3-YOUTUBE-IPHP Wolfgang Müller 1

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