Im Zeichen der Menschlichkeit

Gesellschaft

Der Grüne Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit (GGI) hat anlässlich seiner Nominierung für „Das Goldene Brett vorm Kopf“ am 5. Oktober 2023 zu einer Gegenveranstaltung vor der Preisverleihung auf die Wiener Mariahilferstraße eingeladen.

In ihrer Eröffnungsrede ging Nora Summer auf ihre Erfahrungen aus den letzten drei Jahren ein und kritisierte die Veranstaltung der „Wiener Skeptiker“, für die die GGI mehrfach nominiert wurde. Sie appellierte, den Weg der Menschlichkeit zu gehen. Danach stellte sie den alternativen Preis, den die GGI für das Suchen und Finden der Wahrheit vor, den die GGI ausgelobt hat. Alle kritischen Menschen hätten den Preis verdient, so Summer. Auf der zu diesem Zweck verliehenen Medaille ist Folgendes zu lesen: „Der Wahrheit verpflichtet. Goldwert. Mutig. Unbeugsam.“

Die Preisträger fanden nach ihrer Ehrung kurze Dankesworte.

Der deutsche Rechtsanwalt Markus Haintz betonte die Notwendigkeit der neuen Medien, denn der Kampf für die Meinungsfreiheit werde dort gefochten.

Journalist Florian Machl hob hervor, dass es ohne Meinungs- und Pressefreiheit keine Demokratie gäbe.

Die Künstlerin Nina Maleika bedankte sich kurz und bündig für die Ehrung.

Der Physiker und Wissenschaftsjournalist Peter F. Mayer wies darauf hin, dass die Wissenschaft zu kurz komme, nicht nur in der Medizin sondern auch in der Physik, wie etwa in der aktuellen Klimadebatte.

Christian Schott forderte, das umzudrehen, was die Politiker verdreht haben.

Michael Paul Parusel brachte als Vertreter der Anwälte für Aufklärung eine neue Frage auf, warum es bereits im April 2020 während des 1. Lockdowns ein Memorandum der Ärztekammer mit dem Gesundheitsminister bzgl. Impfpflicht, Ärzteentlohnung und Konsequenzen für Ärzte, die diese nicht unterstützen, gab.

Natasche Jeremic von „Gesundheit für Österreich“, kritisierte die Veranstaltung Goldenes Brett und dankte für die Auszeichnung. Ein Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen ist das Ziel der von ihr vertretenen Initiative.

Max Pucher von der Union Souveränität wies darauf hin, dass Widerstand zum Stillstand führe und appellierte daher an die Anwesenden, den Weg vorwärts einzuschlagen. Abschließend zitierte er Alexander Solschenyzin, dem diese Worte zugeschrieben werden: „Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“

Hannes Hofbauer von der Initiative „Demokratie und Grundrechte“ lobte den Preis und sah darin eine notwendige Ironisierung des eigentlichen Preises. Für ihn stellte der Ort der Übergabe eine Belebung dar, endlich treffe man sich wieder auf der Straße.

Der Philosoph Ortwin Rosner betrachtete die Veranstaltung der „Skeptiker“ aus der Sicht der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie und konstatierte, dass der Begriff der Wissenschaft missbraucht wurde, die Veranstalter des Goldenen Bretts sind für ihn der beste Beweis dafür.

Simone Kostka, die den Preis für die unabhängige Medienplattform Idealism Prevails entgegen nahm, drückte ihre Freude über die Verbindung der Menschen, die selber denken, aus. Alternativlose Narrative würden von diesen nicht anerkannt, diese Sichtweise werde sich mehr als jeder Virus ausbreiten.

Alexander Ehrlich widmete seine Medaille jenen, die auf die Straße gehen, um europäische Werte zu verteidigen.

Maria Hubmer-Mogg bedankte sich bei allen, die für Freiheit einstehen und fordert auf, Solidarität mit denen zu zeigen, die Nebenwirkung durch die Impfungen erlitten haben.

Die letzte Medaille ging an die GGI selbst, für die Monika Henninger den Preis übernahm.

In ihren Schlussworten appellierte die Moderatorin Nora Summer an den Zusammenhalt und an die Menschlichkeit.

Zuletzt zitierte Peter F. Mayer den Kabarettisten Karl Valentin im Hinblick auf die von ihm so genannten „Konsenswissenschaften“: „Wenn alle das gleiche denken, dann wird wenig gedacht.“

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IP – GGI – Preisverleihung-YOUTUBE-IPHP Wolfgang Müller CC BY-SA 4.0