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Mut zum Wandel – Mag. Mario R. Lackner

Mag. Mario R. Lackner wuchs als Sohn eines praktischen Arztes und einer gelernten Friseurin in Enns, Oberösterreich, auf. Er erlebte dort laut eigener Aussage eine glückliche Kindheit, da ihm seine Eltern bei seinen Entfaltungswünschen viel Freiraum gelassen hätten. Wenig verwunderlich also, dass Lackner neben seinem abgeschlossenen Studium am Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien beruflich als diplomierter Sexualpädagoge, als Organisator und Moderator der Veranstaltungsreihe „Träsh Contest“, als politischer Aktivist und als Karrierecoach bzw. Lebens-/Sozialberater tätig war. Darüber hinaus leitete er ein Flüchtlingsheim der Volkshilfe Wien und ist aktuell mit der Realisierung eines Veranstaltungszentrums namens „Traumsieberei“ beschäftigt. Und Verfasser mehrerer Romane und Sachbücher ist Lackner ebenso ganz nebenbei …

Hauptberuflich war Mario Lackner circa zehn Jahre lang als Sexualpädagoge tätig – und für das österreichische Unterrichtsministerium, die Länder Oberösterreich und Niederösterreich sowie für das Rote Kreuz. Gern gesehen sei er besonders in Schulen und Jugendzentren gewesen, wenn er im Rahmen des Aufklärungsprojektes „Lovetour“ Kindern statt einer Unterrichtseinheit Mathematik Sexualkunde näherbrachte. Sexuelle Bildung spiele für ihn eine große Rolle. Sie solle seiner Meinung auch fixer Bestandteil des Schulunterrichts sein – mit passenden Standards und Qualitätsprüfungen in Form von Qualitätssiegeln – und somit verstärkt im Fokus politischer Organisationen stehen. Vor allem für die Demokratie sei es essenziell, dass sexuelle Rechte und Gesundheit substanziell gestärkt würden.

Auch der Umweltschutz liege Lackner sehr am Herzen, leitete er doch die Nationalratswahlkampagne von Efgani Dönmez und rief währenddessen die Umweltschutzinitiative „Unser Waldviertel schützen“ ins Leben. Im Gespräch mit Iris Singer klärt er darüber auf, dass Erneuerbare Energie nicht immer ausschließlich positive Auswirkungen habe. Ein gutes Beispiel hierfür sei die Windkraftenergieindustrie, die durch die Installation riesiger Windräder – zum Teil 200 m hoch – wertvolle Waldlandschaften zerstöre und das Leben zigtausender Wildtiere, allen voran Vögel, empfindlich störe.

Die Windkraftenergie habe ihn auch zu seinem gegenwärtigen Projekt, dem im Bau befindlichen Veranstaltungszentrum „Traumsieberei“, geführt, für dessen Realisierung er mit Günther König gemeinsam verantwortlich sei. Wenn man Lackner vor zwanzig Jahren gesagt hätte, er würde heute den Bau eines Veranstaltungszentrums im Waldviertel beaufsichtigen, dann hätte er diese Idee zu diesem Zeitpunkt maximal für einen lustigen Witz gehalten, meint er.

Fest steht: Auch wenn Mario Lackner nach dem Motto „It’s not what happens. It’s what you do.“ lebt, dann ist manchmal das, was einem einfach so passiert, auch voll in Ordnung.

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Titelbild-Lackner-Singer Titelbild-Lackner-Singer Idealism Prevails CC BY-SA 4.0
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