Studenten stehen auf – Backstage

Gesellschaft

Im Backstage-Gespräch zur Sendung „Studenten stehen auf – Eine Bewegung mit Idee“, kommen Studierende zu Wort, die sich der Bewegung angeschlossen haben.

Für Jakob Hofegger ist der kritische Diskurs wichtig ist, er habe neue Freunde gefunden, die sich als gleichgesinnt erwiesen und für Freiheit und Selbstbestimmung seien und einen Gegenpol zum staatlichen Corona-Narrativ bildeten. Das halte eine Bewegung zusammen und gehe weit über eine Interessensgemeinschaft hinaus. Die Bewegung werde sicher über das aktuelle Thema hinaus bestehen, es gehe um kritische Auseinandersetzung mit Themen und die Anerkennung verschiedener Sichtweisen und Meinungen.

Nico Vitolo betont dass die betriebene gesellschaftliche Spaltung bis in die persönlichen Beziehungen hinein gewirkt habe. Die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen war plötzlich nicht mehr möglich, die Bewegung „Studenten stehen auf“ haben ihm die dringend notwendige neue Basis gegeben. Es entstanden für ihn auf dieser Grundlage wirklich tragfähige Beziehungen.

Juan ist zur Bewegung gekommen, weil er die Diskurskultur schätzt, nämlich die Begegnung unterschiedlicher Meinungen, die im kritischen Austausch zu Lösungen zu kommen versucht und das noch dazu im öffentlichen Raum. Eine Stärke der Bewegung ist für ihn das Aufeinandertreffen gänzlich verschiedener Menschen mit unterschiedlichsten Meinungen. Dies trage gut zu einem persönlichen Erkenntnisgewinn bei. Konsens schließe Antithese aus, was antidemokratisch sei. Die entstandenen „Bubbles“ müssten aufgebrochen werden, Totschlagargumente wie „Man geht nicht mit Rechten auf die Straße“ müssten widerlegt werden, auch hier sei Diskurs wesentlich.

Jana Zellhofer betont die Notwendigkeit des Veränderns der „cancle culture“, dafür biete die Bewegung eine gute Möglichkeit. Das Argument werde vom Sprecher getrennt, die eigene Meinung sage nichts über mich als Mensch aus, das Schubladendenken spiele keine Rolle. Das sei „das große Schöne“ daran. Kommunikation stehe im Mittelpunkt, im anderen Standpunkt könne man sich selber reflektieren und weiter entwickeln.

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RW – Backstage – Studenten stehen auf Wolfgang Müller 1

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