Was bedeutet Identität ? – Doron Rabinovici

Kamingespräche mit Doron Rabinovici
Gesellschaft

Journalist, Autor und Historiker Dr. Doron Rabinovici engagiert sich seit vielen Jahren für den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. 2003 verwirklichte er gemeinsam mit Matthias Hartmann das erfolgreiche Theaterprojekt „Die letzten Zeugen“, in dem Überlebende des NS-Regimes auf die Bühne des Wiener Burgtheaters traten und gemeinsam mit Schauspielern ihre Erinnerungen wiedergaben.

Eine der letzten Zeuginnen auf der Bühne des Burgtheaters ist Suzanne-Lucienne Rabinovici, die Mutter von Doron Rabinovici. Sie überlebte das Ghetto in Wilna sowie zwei Konzentrationslager – dank der Liebe und Aufopferung ihrer Mutter. (Ihre Geschichte wurde in dem bewegenden Buch „Die Wunden, die nicht heilen“ niedergeschrieben, das übrigens später in „Dank meiner Mutter“ umbenannt wurde.)

Nach der Befreiung durch die Rote Armee ging Suzanne-Lucienne nach Israel, dort lernte sie ihren zukünftigen Ehemann David Rabinovici kennen, der Europa wegen des NS-Regimes verlassen musste und daher nach Israel immigriert war.

Ihr gemeinsamer Sohn Doron Rabinovici wurde in Israel geboren, 1964 zog die Familie aus beruflichen Gründen nach Wien, in ein Land mit einer dunklen und in den 1960er-Jahren noch keineswegs aufgearbeiteten Vergangenheit.

Eine der zentrale Fragen in den Büchern und Essays des Autors Doron Rabinovici ist die Suche nach Identität und warum sie für Menschen so wichtig sei. Zu Gast in den Idealism prevails-Kamingesprächen erklärt er, warum er an der Formulierung und Findung seiner Identität bis ans Ende seines Lebens arbeiten werde:

Doron Rabinovici

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Kamingespräche mit Doron Rabinovici Kamingespräche mit Doron Rabinovici Idealism prevails CC BY-SA 4.0
Doron Rabinovici Doron Rabinovici Idealism prevails CC BY-SA 4.0

Diskussion (Ein Kommentar)

  1. Wann genau wurde dieses Interview geführt?