Bildung durch Hinterfragen von Normen – Steven Whybrow

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Der in Wien ansässige junge Schriftsteller und Autor Steven Whybrow studiert Mathematik und Geschichte und begann mit dem Schreiben, nachdem er eine Zeitgeist-Dokumentation sah, denn dies habe für ihn einen ersehnten medialen Lichtblick dargestellt. Davor habe er sich selbst als eher gutgläubig angesehen und gedacht, man würde automatisch aufgeklärt werden – bis ihn die Thematik rund um 9/11 nicht mehr losließ.

Im Rückblick hält er fest, dass er als Schüler wenig kritische Fragen gestellt hätte, und alle Antworten darauf seien mehr oder weniger unbefriedigend ausgefallen. Allmählich habe er begonnen, sich Gedanken über den Wahrheitsgehalt in den Medien zu machen. Ab diesem Zeitpunkt beschloss er, selbst Autor zu sein. Jan van Helsings Buch “Hände weg von diesem Buch” habe ihn dabei unterstützt. Im Zuge seiner Recherchen stieß er auf die Schwerpunkte Kriegsführung, Kriegspropaganda, Bankensystem, Gesundheitssystem, Pharmaindustrie, Lobbys, Bildung etc. Sein Interesse für diese Themenbereiche sei gewachsen, und immer mehr habe er die Zusammenhänge innerhalb dieses Systems entdeckt und viele Bücher dazu gelesen.

Im Zuge der Ukrainekrise in 2014 habe sich ihm die Möglichkeit eröffnet, als Autor beim momag-Magazin (Mostviertel) zu beginnen, und sein erster publizierter Artikel handelte auch von der Ukrainekrise. Weitere Themen sind der Syrienkonflikt, ISIS, 9/11, der militärisch-industrielle Komplex, das Freihandelsabkommen sowie die EU gewesen, wohingegen er aktuell größeres Interesse an seiner Selbsterfahrung im Leben hege und nun darüber schreiben wolle.

Er selbst wolle sämtliche Perspektiven aufzeigen und versuche, den von ihm ausgewählten Themen tief auf den Grund zu gehen und so nah wie möglich an die Wahrheit zu gelangen. Eine humanistische Art von Aufklärung sowie die Bildung der eigenen Meinung seien für ihn unabdingbar. Das Schreiben führe Steve Wyborowa näher zu sich, zur Wahrheit und zum Leben selbst, und daran wolle er seine Leserschaft teilhaben lassen.

Steven sieht Medienplattformen wie Facebook, YouTube und Google als Frontalangriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit an und kritisiert, dass diese sich allmählich zu einer Zensurmaschinerie entwickeln würden. Er beklagt die immer wiederkehrende Verwendung eines Grundnarrativs seitens der Mainstreammedien.

Inzwischen besucht Steven Whybrow spannende Events für Idealism Prevails und schreibt darüber Berichte. Und hier nun das vollständige Video zum Interview:

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Titelbild-P'Cay-Whybrow Titelbild-P’Cay-Whybrow Idealism Prevails CC BY-SA 4.0
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