Das Championsprinzip von Andreas Du-Rieux – Schi-Weltmeister Mathias Berthold (Teil 3)

Gesellschaft

Das neue Format „das Championsprinzip“ mit Moderatorlegende Andreas Du-Rieux zielt darauf ab, von Champions zu lernen. Was macht erfolgreiche Sportler wie Niki Lauda, Lindsey Vonn, Anna Gasser und Hans Krankl aus? Wie schaffen sie es, auf den Punkt ihre beste Performance zu liefern – und wie bereiten sie sich mental darauf vor? Du-Rieux analysiert mit seinen Gästen dieses „Championsprinzip“ und will damit allen Zusehern erfolgreiche Strategien für ihre persönlichen Ziele an die Hand geben.

Der Glaube an eine höhere Macht, aber auch der Glaube an sich selbst steht zu Beginn von Teil 3 des Championsprinzips mit Mathias Berthold im Mittelpunkt. An sich selbst zu Glauben ist die Basis für jegliche persönliche Weiterentwicklung. Wie bei vielen Sportlern so war und ist der religiöse Glaube auch ein Ansporn für ihn. Während seiner Schulzeit setzte er sich intensiv mit verschiedenen Religionen und Atheismus auseinander. Vor allem in unsicheren Phasen hat ihm Gott geholfen, wieder auf die Spur zu kommen; er war auch in Bertholds Rennvorbereitung fixer Bestandteil.

Ebenso geben Rituale einem Sportler Rückhalt, auch wenn sie für die Außenwelt noch so wenig nachvollziehbar sind. Es ist wichtig, sich regelmäßig eine „Ich-Zeit“ zu gönnen, um sich zu fokussieren, oder einfach nur die Natur zu genießen. Sportler, die sich diese nicht gönnen, um zu reflektieren, haben oft auch kein klares Ziel für das tägliche Training – Berthold nennt sie Trainingskonsumenten.

Wenn man dann im Wettbewerb steht, helfen Rituale und automatisierte Prozesse ebenso.

Visualisierungstraining ist ebenso ein entscheidender Baustein für Erfolg: sich Letzteren immer wieder geistig vorzustellen, die Emotionen dabei zu erleben – aber auch, sich zB eine unruhige Piste vorzustellen, oder den Schilauf immer wieder im Kopf durchzugehen, um möglichst gut vorbereitet zu sein.

Verletzungen und andere Rückschläge sind ebenfalls Teil einer erfolgreichen Sportlerkarriere. Wenn man solche Schicksalsschläge richtig verarbeitet, können sie eine Basis für künftige Erfolge schaffen. Verletzungspausen kann man nutzen, um an Schwächen zu arbeiten oder seine Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben.

Der Umgang mit Angst und Zwang, der Mut zum Risiko um neue Erfolgschancen zu eröffnen, Freude und Glück im Beruf, Bauchgefühl/Intuition versus kalkulierte Entscheidung, hoher Intellekt als möglicher Hemmschuh für den Erfolg und Bertholds Buch Positiv denken allein hilft auch nicht sind weitere Themen dieses Gesprächs.

Credits

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CP – 009 – Mathias Berthold-Teil3-YOUTUBE-IPHP Wolfgang Müller 1

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