Erfahrungen in der Pandemie – Dr. Bernd Bergmann

Gesellschaft

Michael Winkler darf heute den Arzt Dr. Bernd Bergmann in unserem Talkformat Reiner Wein begrüßen, der zu Beginn schildert, wie es dazu kam, dass er sich mit Medizin beschäftigte. Über die Mitwirkung beim Roten Kreuz kam er zum Medizinstudium; danach sammelte er in mehreren Krankenhäusern seine berufliche Erfahrung, um sein Ziel, Chef eines Krankenhauses am Land zu werden, zu erreichen.

Der langjährige Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Lilienfeld ließ sich, auch als Signal an seine Umgebung, früh mit Pfizer impfen (auch aus Bequemlichkeit); denn aus seiner Sicht gab es – auch wenn er den MRna-Mechanismus nicht ganz verstand – keinen Grund, an der Wissenschaft und den Kollegen zu zweifeln. Seine Frau ist ungeimpft und lehnt die Impfung ab.

Einige Tage nach seiner zweiten Impfung erlebte er visuelle Nebenwirkungen – doch zu Beginn verdrängte er die Störungen. Ein Fibrom an der Einstichstelle der Impfung wurde ihm von einem Kollegen entfernt, der ihn nach Schilderung der Sehstörungen auch zu weiteren Untersuchungen schickte – die keine Ursache für das Problem fanden. Als Schulmediziner stehe er Esoterikern bis heute ablehnend gegenüber; diverse kritische Mediziner und deren Untersuchungen zu den Impfstoffen haben ihn allerdings dazu bewogen, sich nicht mehr boostern zu lassen. Mittlerweile stehe er der Impfung ablehnend gegenüber, denn die Kosten-Nutzen-Rechnung sei für ihn nicht mehr positiv: Die Impfung führt zur Verklumpung der Blutplättchen – wohl auch der Auslöser für seine Sehstörungen.

Nach einem Exkurs zur heilsamen Wirkung von Knoblauch berichtet Bergmann über ein befreundetes Ehepaar – beide mit Vorerkrankungen -, das positiv auf Corona getestet wurde. Die Diskussion rund um Ivermectin, für dessen Anwendung am Menschen 2015 der Medizinnobelpreis vergeben wurde, strotzt nur so vor Un- und Halbwahrheiten und ist zum Politikum geworden.

Der Übergang zwischen normalem Spitalsaufenthalt und Intensivstation ist oft fließend bzw geht ineinander über, wie Bergmann im Folgenden beschreibt. Manche Intensivstationen haben mittlerweile unterschiedliche Klassen, je nach Schwere der Krankheit. Es sei unverständlich, dass in den letzten zwei Jahren keine Anstrengungen unternommen wurden, Personal für den niedrigschwelligen Intensivbereich, wo es vor allem um menschliche Nähe (Patient beruhigen, mit ihm reden etc) geht, heranzubilden.

Den Begriff Triage hat er schon als Rotkreuz-Helfer Anfang der 70er Jahre kennengelernt: damals war es angesichts knapper Transportkapazitäten üblich, zB bei einem größeren Autounfall entscheiden zu müssen, welcher Patient mit höherer Dringlichkeit behandelt werden muss und welche zwei Betroffenen er ins Krankenhaus bringt.

Wenn seitens der Politik Angst geschürt wird (die im Gegensatz zur Furcht keinen konkreten Grund hat), dann schadet man damit Menschen: zB entstehen dadurch bestimmte Botenstoffe, die den menschlichen Körper empfänglicher für Infektionen machen, was auch medizinisch belegt ist.

Die (umstrittene) Wirkung einer Impfkampagne während einer Pandemie, die Zensur im Internet und in den etablierten Medien, der Fall Djokovic und die Beobachtungen Bergmanns zu den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen sind weitere Themen dieses Gespräches.

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Bernd Bergmann Wolfgang Müller 1

Diskussion (Ein Kommentar)

  1. Ich habe seit der 2. Impfung Blutdruckschäden in beide Augen, aber ich habe keinen erhöhten Blutdruck. Ich wäre nie darauf gekommen, dass das ein Impfschaden sein könnte. Nachweisen kann ich das natürlich nicht